Alan Frei ist ein Unternehmer aus Zürich. Er startete 51 Projekte, bevor er Amorana mitgründete, ein E-Commerce-Unternehmen mit einem Wert in Millionenhöhe. 2022 verkaufte er es an die britische Lovehoney Group. Nach diesem Exit gründete er die Alan Frei Company (AFC), eine D2C-Marke der nächsten Generation. Sie baut auf drei Säulen: Content, Community und Produkte für Lifehacker und Städtereisende. AFC ist so aufgebaut, dass alle künftigen Einnahmen von Alan in das Unternehmen fliessen: Events, Vorträge, Produktverkäufe, Werbeeinnahmen und Content. Die Vision: über 20 Jahre eine globale Marke aufbauen – und die Menschen, die daran glauben, als Miteigentümer mitnehmen.
DIE HERAUSFORDERUNG
Was sie erreichen wollten
01Tiefere MindestinvestitionFamilie und Freunde sollen investieren können – ohne die üblichen hohen Mindestbeträge.
02Mehr LiquiditätStartup-Beteiligungen, die sonst schwer zu kaufen und zu verkaufen sind, sollen zugänglicher und liquider werden.
DIE LÖSUNG
Wie sie es gemacht haben
01Tokenisierung & rechtliche Grundlagen
AFC tokenisierte 5–10 % seiner 10.5 Millionen Aktien nach dem Schweizer DLT-Gesetz. Die rechtliche Umsetzung übernahm LEXR. Die Aktien sind als Token auf der Ethereum-Blockchain abgebildet.
02Issuer Portal
Alan Frei nutzt das Issuer Portal als zentrales Dashboard für die Aktionärsverwaltung: ein Aktienregister in Echtzeit, das Tabellenkalkulationen ersetzt hat und die Überwachung von Transaktionen sowie das Compliance-Reporting abdeckt.
03Direct Investment
AFC hat das Direct-Investment-Tool auf alanfrei.com/investor eingebunden. So entstand eine Oberfläche im eigenen Branding, über die alle direkt Aktien kaufen können. Schon eine einzige Aktie ist erhältlich, weil die Kostenstruktur der Blockchain dies erlaubt.
DIE ERGEBNISSE
Was sich geändert hat
Seit dem Start mit Aktionariat im März 2023 ist AFC von null auf über 600 Aktionäre gewachsen – ohne klassische Finanzierungsrunde, ohne VC-Verhandlungen und ohne Mindestinvestition. Allein im ersten Jahr kamen 116 Investoren dazu. 2025 waren es bereits über 500, und die Zahl wächst weiter.
«Für mich ist es ein Tool, um eine Community aufzubauen. Ich habe bereits eine grosse Community. Statt nur meine Inhalte anzuschauen oder Produkte zu kaufen, können die Leute jetzt als Aktionäre mitmachen. Das ist stark. In Zukunft werden Menschen nicht nur Konsumenten sein. Sie werden Miteigentümer sein, und das mit nur wenigen Klicks.»
Alan FreiGründer, Alan Frei Company
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